Discotheken und Kassensysteme
Es gibt unterschiedlichste Gastronomiebetriebe. Die meisten sind Betriebe, in denen neben Getränken auch Speisen zum Verzehr angeboten werden. Gaststätten, in denen ausschließlich Getränke verzehrt werden können, sind nach meinem Gefühl in der Minderzahl. Aber dennoch sind auch sie beliebt, besonders für gesellige Treffen. In Discotheken gibt es, soweit ich weiß, keinen Speisenverzehr, Kneipen bieten gelegentlich kleinere Snacks an. Beide werden nicht in der Kategorie Restaurant genannt, weil sie eben von der Art des gastronomischen Betriebes keine sind. Ob aber nun Restaurant, Kneipe oder Disco, und egal was verzehrt wird: für die Umsätze werden in allen Gastronomiebetrieben Kassen benötigt. Eine Discothek benötigt schon im Eingangsbereich eine Kasse, weil dort Eintritt zu zahlen ist. Die Gäste treffen im Eingangsbereich der Tanzlokale auf einen Empfangstresen, wo Mitarbeiter ihnen ein Ticket aushändigen bzw. einen Stempel auf die Hand drücken. Auch Armbänder können als Nachweis ausgegeben werden, dass der Gast seinen Obolus an der Kasse entrichtet hat. In Discotheken sind durchaus gute und leistungsstarke Kassensysteme zu finden. Im Eingangsbereich werden die Eintrittsgelder in die Kassensoftware eingespeist, mit Servicerufsystemen können die Mitarbeiter von den Gästen zur Bestellung gerufen werden. Insbesondere dann, wenn VIP-Bereiche oder Lounges die Gäste einladen, in Tanzpausen gemütlich beisammen zu sitzen, ist ein Kellnerrufsystem sehr vorteilhaft. Die Servicekräfte nehmen die Bestellungen auf und übertragen diese per Funk an die Zapfanlage wo sofort mit der Zubereitung begonnen werden kann. Das bedeutet, dass die Servicekräfte den Kontakt zum Gast halten können, was wiederum höhere Umsätze bedeutet. Die kleine Kneipe um die Ecke wird wohl nicht mit einem Kassensystem ausgestattet sein müssen. Schon die wahrscheinlich niedrige Grundfläche des Lokals erfordert dies nicht. Die Gäste bestellen hier meist direkt an der Theke oder die Mitarbeiter haben tatsächlich kurze Wege, die mobile Kassen nicht erforderlich machen. In Kneipen findet man auch noch recht häufig die Kassen -Variante, dass nicht einmal eine Registrierkasse vorhanden ist. Eine Schublade zur Geldaufbewahrung befindet sich hinter der Theke im Bereich der Schankanlage, als Belege zum nachhalten was die Gäste bestellt und verzehrt haben genügt der gute Bierdeckel. Wie vom Gastwirt rechtlich die Abrechnung von Einzelmengen nachzuweisen ist, weiß ich nicht. Offensichtlich haben die Finanzbehörden aber noch keine entsprechenden Belege als Nachweis gefordert. Wobei Registrierkassen auch in kleinen Kneipen sinnvoll sind, da sie auch hier die tägliche Umsatzabrechnung erheblich erleichtern. Mit der Bonrolle werden sämtliche Abgaben des Tages dokumentiert, es müssen keine manuellen Belege umständlich erstellt und verwahrt werden. Eine elektronische Kasse ist in jedem auch noch so kleinen Betrieb sinnvoll, da schon der Beleg für die tägliche Abrechnung der Umsätze eine gute Hilfe ist. Manuelle Belege können ggf. unleserlich sein und zu Fehlern in der Buchführung führen. Kassensysteme, die in Discotheken genutzt werden, bieten neben der Erfassung von Umsätzen natürlich noch viele weitere Möglichkeiten, die Betriebsabläufe zu vereinfachen. Neben der Arbeitszeiterfassung aller Mitarbeiter kann im Kassensystem auch die Warenbewegung erfasst werden, von der Getränkebestellung über den Wareneingang bis zum Verkauf an die Gäste. Es gibt noch viele weitere Aufgaben, die von der Kassensoftware eines modernen Kassensystems unterstützt werden können. Aber das würde hier den Rahmen sprengen, darum dazu in einem anderen Text mehr.
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